Datensatz

LGRB-BW BK50-Moor: Feuchtgebiets- und Moorböden

Die BK50-Moor ist ein Auszug der Moor- und humusreichen Grundwasserböden aus der Bodenkarte Baden-Württemberg (BK50) als Teil der Integrierten Geowissenschaftlichen Landesaufnahme des Landesamts für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (Regierungspräsidium Freiburg, Abt. 9). Sie stellt eine überarbeitete Fassung der Historischen Moorkarte Baden-Württemberg der LUBW dar, mit klarem Fokus auf der bodenkundlichen Klassifizierung der entwickelten Bodentypen. Anders als in der Historischen Moorkarte der LUBW umfasst die BK50-Moor die ganze Bandbreite der humosen Grundwasserböden. Sie veranschaulicht die Bodenwasserverhältnisse um den eigentlichen Moor- bzw. überdeckten Torfkörper. Die Legendeinheiten, die nicht klar Hoch- und/oder Niedermooren zugewiesen werden, decken teils eine weitere Spanne von vergesellschafteten Grund- und Stauwasserböden ab. Für die BK50-Moor wurden im Rheintal und im Schwarzwald die Daten der Historischen Moorkarte der LUBW übernommen. Alle anderen Flächen wurden durch Feldaufnahmen im Rahmen der Erstellung der BK50 und Auswertung der Forstlichen Standortkartierung (FVA), dem Digitalen Geländemodell DGM1 (LGL) und der Bodenschätzung (FA) erstellt sowie ggf. an die räumlichen Verhältnisse angepasst bzw. korrigiert. Die Geometriedaten werden mit Angaben zum Bodentyp, zum Ausgangsmaterial der Bodenbildung sowie zusätzlich mit einem PDF-Datenblatt beschrieben.

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Titel und DetailsLetzte ÄnderungDateiformatZur Ressource
WMS LGRB-BW Moormächtigkeiten und -höhendifferenzen-
WMS_SRVC
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Beschreibung
Bei gestörtem Moorwasserhaushalt kommt es nach einer anfangs schnell verlaufenden, jedoch bald wieder abklingenden Moorsackung zu einem fortwährenden Höhenverlust der Moore, der auf einer Mineralisierung des Torfes beruht. An 11.541 Moorstandorten in Baden-Württemberg mit historischen Höhenmessungen aus den Jahren 1949 bis 1974 wurden in den Jahren 2012 und 2013 Nachmessungen der Moorhöhen vorgenommen. Der gemessene mittlere jährliche Höhenverlust lag in diesem Zeitraum in Abhängigkeit von Moortyp und Nutzungsintensität zwischen 2,9 und 8,8 mm. Aus Schichtenbeschreibungen zu 28.823 Moorbohrungen konnten Moormächtigkeitsverteilungen zahlreicher Moore abgeleitet werden. Historische Bohrungen wurden mittels einer jährlichen Moorschwundrate auf 2014 umgerechnet. Die Kartendarstellung beschränken sich auf die Moore bzw. auf Moorteilflächen mit ausreichender Bohrungsdichte. Dementsprechend liegen nur für einen Teil der landesweiten Moore interpolierte Daten zu Torf- und Moormächtigkeiten vor. Nähere Informationen zur Ableitung der genannten Daten finden Sie im LGRB-Fachbericht 2015/2 unter folgendem Link: https://produkte.lgrb-bw.de/docPool/c522_data.pdf Es handelt sich bei den im Dienst dargestellten Datensätzen um Projektergebnisse und nicht um offizielle Produkte des LGRB.
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WMS LGRB-BW Moormächtigkeiten und -höhendifferenzen

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WMS_SRVC
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Bei gestörtem Moorwasserhaushalt kommt es nach einer anfangs schnell verlaufenden, jedoch bald wieder abklingenden Moorsackung zu einem fortwährenden Höhenverlust der Moore, der auf einer Mineralisierung des Torfes beruht. An 11.541 Moorstandorten in Baden-Württemberg mit historischen Höhenmessungen aus den Jahren 1949 bis 1974 wurden in den Jahren 2012 und 2013 Nachmessungen der Moorhöhen vorgenommen. Der gemessene mittlere jährliche Höhenverlust lag in diesem Zeitraum in Abhängigkeit von Moortyp und Nutzungsintensität zwischen 2,9 und 8,8 mm. Aus Schichtenbeschreibungen zu 28.823 Moorbohrungen konnten Moormächtigkeitsverteilungen zahlreicher Moore abgeleitet werden. Historische Bohrungen wurden mittels einer jährlichen Moorschwundrate auf 2014 umgerechnet. Die Kartendarstellung beschränken sich auf die Moore bzw. auf Moorteilflächen mit ausreichender Bohrungsdichte. Dementsprechend liegen nur für einen Teil der landesweiten Moore interpolierte Daten zu Torf- und Moormächtigkeiten vor. Nähere Informationen zur Ableitung der genannten Daten finden Sie im LGRB-Fachbericht 2015/2 unter folgendem Link: https://produkte.lgrb-bw.de/docPool/c522_data.pdf Es handelt sich bei den im Dienst dargestellten Datensätzen um Projektergebnisse und nicht um offizielle Produkte des LGRB.
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